Auswirkungen der Gene – eine vollständige Vorherbestimmung?

Auswirkungen der Gene - eine vollständige Vorherbestimmung?

Ähnlichkeiten zwischen Kindern und ihren Eltern bringen Außenstehende gelegentlich zum Schmunzeln, wenn zum Beispiel der Sohn ähnliche Handlungsweisen zeigt, wie der Vater. Nicht nur in Bezug auf Wesen und Charakterzüge gibt es oft erstaunliche Parallelen zwischen den Generationen.

Auch das Aussehen des leiblichen Vaters wirkt oft wie eine kleine Vorschau in die Zukunft. Leidet der Vater unter starkem oder sehr frühem erblichen Haarausfall, ist die Wahrscheinlichkeit für den Sohn sehr groß, dass er später ebenfalls unter dieser Besonderheit leiden wird.

Stress und emotionale Störungen

Auch die Anfälligkeit für emotionale Störungen, wie etwa Depressionen, ist zum Teil vererblich. Doch die Gene allein sind längst nicht alles. Es spielen, je nach Disposition für eine bestimmte Krankheit auch weitere Faktoren wie die Ernährung, das Lebensumfeld und die Lebensweise als solche mit. Im Falle von depressiven Verstimmung kommt beispielsweise dem familiären Klima, in dem ein Mensch aufwächst, eine zentrale Rolle zu. Gehen die Eltern, trotz latent vorhandener Neigung eines oder beider Elternteile zur Depression dennoch liebevoll, empathisch und verständnisvoll mit dem Kind um und vermögen sie es, bei ihm ein stabiles Selbstwertgefühl aufzubauen, hat das Kind eine gute Voraussetzung später nicht an einer Depression zu erkranken. Falls es dennoch dazu kommt, gibt es für den Betroffenen vielfältige Möglichkeiten die Krankheit zu behandeln. Es sind auch nicht in jedem Fall dauerhaft einzunehmende Psychopharmaka notwendig. Häufig helfen auch bereits pflanzliche Mittel recht gut und bei Bedarf ist es ratsam, an einer ergänzenden Gesprächstherapie teilzunehmen.

Die Haare als Spiegel des Innenlebens

Der bereits angesprochene erbliche Haarausfall ist für den Betroffenen oft mehr als nur eine geringfügige optische Beeinträchtigung. Wenn der Haarausfall das Selbstbewusstsein zu sehr untergräbt und weitere gesundheitliche Probleme als Folgeerscheinung, wie etwa depressive Verstimmungen drohen, sollte aktiv nach Ursachen und insbesondere Lösungen für den Haarmangel gesucht werden. Selbst wenn eine genetische Vorbelastung besteht, kommen auch beim Haarausfall oft mehrere Auslöser zusammen. Zuviel Stress im Berufsleben oder in der Familie und ein veränderter Hormonhaushalt tragen häufig zum Phänomen Haarausfall bei und könnten mit einem effektiven Stressmanagement und pflanzlichen Hilfsmitteln oft zum Positiven hin verändert werden. In vielen, hartnäckigen Fällen hilft jedoch lediglich eine Haarverpflanzung, Falls noch weitere Fragen zum Themengebiet Haarverpflanzung bestehen, ist es ratsam zunächst den eigenen Hausarzt zu konsultieren und sich dann an einen Experten überweisen zu lassen.

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